Aktiv zur Entspannung –

Wegevielfalt im Radel- und Wanderparadies Franken

Der FrankenReporter Nr. 802 vom 17. August 2020fsl_0261_fraenkisches-seenland_langlau_ruhe-und-erholung-am-kleinen-brombachsee-bei-langlau.jpg

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Wenn die Schritte auf weichen Waldpfaden federn, die Räder auf gut ausgebauten Routen wie von selbst dahin rollen und malerische Aussichten das Auge verwöhnen ist der Alltag in Franken schnell ganz weit weg. Mit seiner eindrucksvollen Tourenvielfalt weist das Reiseland Wanderern und Radlern Wege zur aktiven Entspannung. 

 

Jede der 16 fränkischen Urlaubslandschaften hat ihren ganz eigenen Charakter. Das gilt auch für die zehn Naturparks, die mit rund 15.000 Quadratkilometern Fläche fast die Hälfte des Reiselands ausmachen. Hier tauchen Erholungssuchende in tiefe Wälder ein, folgen schmalen Pfaden zwischen zerklüfteten Felsen hindurch oder streifen über sonnige Wacholderheiden. Ein vielfältiges und bestens ausgeschildertes Wegenetz durchzieht diese mal urwüchsigen, mal sanften Landschaften. In keiner anderen deutschen Wanderregion gibt es so viele zertifizierte Qualitätswege wie in Franken: Ganze 48 Routen tragen das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands oder das Siegel „Premiumweg“ des Deutschen Wanderinstituts. Für jeden Anspruch ist etwas dabei – von Fernstrecken über Tages- und Halbtagestouren bis zum zwei Kilometer langen, barrierefreien Rundweg. 

 

Fernstrecken zum Gipfelglück

Ein weiterer Beleg für Frankens Wanderqualität sind seine zwei „Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland“: Das „Räuberland“ im Spessart-Mainland darf sich ebenso mit diesem Siegel schmücken wie der Frankenwald. Beide sind echte Drehscheiben im Netz der Qualitätswege. So nehmen etwa in Untereichenstein im Frankenwald der „Frankenweg – Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“ und der „Fränkische Gebirgsweg“ ihren Anfang.

 

Der „Frankenweg“ ist stolze 520 Kilometer lang und führt durch sechs ganz unterschiedliche Reiselandschaften. Vom teils wilden Frankenwald über das sanfte Maintal im Obermain•Jura geht es in die Fränkische Schweiz und das Nürnberger Land, wo stolze Burgen ebenso zu Zwischenstopps einladen wie die traditionellen Brauereigasthöfe. Im Naturpark Altmühltal stoßen die Wanderer auf Spuren der Römer, bevor der Weg sie zum Abschluss ins Fränkische Seenland führt. Auch der „Fränkische Gebirgsweg“ verläuft Richtung Süden, dabei nimmt er aber zuerst Kurs auf Frankens höchste Gipfel, die im Fichtelgebirge liegen.

 

 

Beste Aussichten für Wanderer

Spuren der Geschichte machen manche Wandertour in Franken zur spannenden Zeitreise. Ein Paradebeispiel dafür ist der „Burgen- und Schlösserwanderweg“ in den Haßbergen, der auf einer Länge von rund 190 Kilometern zu 15 Burgen, 26 Schlössern sowie 20 vorgeschichtlichen Fliehburgen und Wallanlagen führt. Besonders beliebt bei den Wanderern sind außerdem aussichtsreiche Strecken wie der „Steigerwald-Panoramaweg“ (161 km), der „Panoramaweg Taubertal“ (133 km) oder auch der „Bischofsgrüner Panoramaweg“, der sich mit zehn Kilometern Länge an einem Nachmittag erwandern lässt. Oft verlaufen diese Routen auf der Anhöhe über idyllischen Flusstälern.

 

Freie Fahrt zum Flussgenuss

Während die Wanderer den Ausblick über Frankens Flüsse genießen, sind Radler entspannt an deren Ufer unterwegs. Wegen ihrer Bedeutung für die Wasserversorgung, aber auch als Transportwege waren die Flüsse jahrhundertelang die Lebensadern der Region. Das gilt besonders für den Main, an dem kulturelle Zentren wie Bayreuth, Bamberg und Würzburg mit ihren UNESCO-Welterbestätten liegen, aber auch Brauereihochburgen wie Kulmbach und Bad Staffelstein, sonnenverwöhnte Weinhänge und gastfreundliche Winzerdörfer. All das und unzählige weitere Eindrücke verbindet der MainRadweg auf seiner rund 600 Kilometer langen Route von den beiden Quellen des Mains bis zu seiner Mündung.

 

Nürnberg, Fürth, Erlangen, Forchheim und schließlich die UNESCO-Welterbestadt Bamberg: Auch der RegnitzRadweg bietet zahlreiche Kulturhighlights. Dazwischen folgt die Strecke den malerischen Windungen der Regnitz auf der Talroute oder dem Main-Donau-Kanal auf der etwas kürzeren Kanalroute. Beide lassen sich zu einer etwa 156 Kilometer langen Rundtour verbinden. Vier Flüsse verbindet der Tauber Altmühl Radweg: Er beginnt am Main und endet an der Donau, Tauber und Altmühl sind die Wegbegleiter. Mit ihnen durchqueren die Radler die Weinberge und Fachwerkstädtchen im Lieblichen Taubertal, das Fränkische Seenland mit dem Altmühlsee als erfrischendem Zwischenstopp und schließlich die Felslandschaften und Wacholderheiden des Naturpark Altmühltal mit ihrer südländischen Atmosphäre. Zwischendurch geht es im Romantischen Franken von Rothenburg o.d.T. aus über die Hügel im Naturpark Frankenhöhe – die einzige etwas anstrengendere Passage an der rund 350 Kilometer langen Route.

 

Wer knackige Anstiege und sportliche Herausforderungen sucht, hat andere Routen zur Auswahl: Die Mittelgebirgshöhen und weiten Wälder im Radelparadies Franken bieten auch für Mountainbiker vielfältige Strecken. Eines gehört auf Radel- und Wandertouren in Franken aber immer mit dazu: die gemütliche Einkehr. Heimische Spezialitäten, regionale Biere und aromatische Frankenweine geben Energie für die nächste Etappe.

 

Die Tourplanung beginnt in Franken online: Alle Qualitätswege und Tourvorschläge für Radler sowie wander- und radelfreundliche Gastgeber, Pauschalen für Aktivurlauber und Serviceangebote sind auf der FrankenTourismus-Website zu finden (www.frankentourismus.de/aktiv).

 

FrankenTourismus

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