Alles im Fluss

Eine Tour auf dem „RegnitzRadweg“

Der FrankenReporter Nr. 801 vom 15. Juli 2020radeln_1473.jpg

Bild bestellen

Regnitz – dieser Flussname bedeutet „die Fließende“. Tatsächlich ist alles im Fluss bei den Radlern, die der Regnitz entlang des „RegnitzRadwegs“ folgen: eine meist ebene, entspannte Route zwischen Nürnberg, Fürth, Erlangen, Forchheim und Bamberg. Zunächst folgt die Tour der Pegnitz bis zum Flussdreieck bei Fürth: Hier vereint sich die Pegnitz mit der Rednitz zur Regnitz. Für Stadterlebnisse ist zwischendurch immer Zeit: Oft liegt das Flussufer nur einen Steinwurf von den historischen Altstädten entfernt – oder der Fluss führt wie etwa in Bamberg mitten durch die Stadt. Auch der Genuss ist auf der Tour ein ständiger Begleiter: Dafür stehen die Einkehrmöglichkeiten ebenso wie die vielen Direktvermarkter am Weg oder die fränkische Braukultur. Unterwegs radelt man zudem geradewegs in die Fluss- und auch in die Industriegeschichte: Davon zeugen historische Wasserräder oder die Schleusen des alten Ludwig-Donau-Main-Kanals, dem Vorläufer des heutigen Main-Donau-Kanals. Letzterer hat für den „RegnitzRadweg“ noch eine andere Bedeutung: Radler haben nämlich die Wahl, ob sie der 85 Kilometer langen Talroute entlang der Regnitz folgen oder die 73 Kilometer lange Trasse der Kanalroute entlang des Main-Donau-Kanals nehmen. Beide Varianten lassen sich auch zu einer Rundtour verknüpfen.

Datum / Zeichen

FR-2020-07 / 1.431

Links

www.regnitzradweg.de

Schlagworte

Nürnberg | Städteregion Nürnberg

Copyright

© Städteregion Nürnberg, Radeln auf dem RegnitzRadweg