Blaublütige „Stargäste“ auf Gesundheitsurlaub

Bad Kissingen auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe

Der FrankenReporter Nr. 787 vom 15. Mai 2019bad-kissingen_arkadenbau.jpg

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Regentenbau, Arkadenbau, Wandelhalle und Kurtheater: Diese Bauwerke sind ein eindrucksvoller Beleg für die lange Kurtradition in Bad Kissingen. Um dieser Tradition Tribut zu zollen, hat sich Bad Kissingen gemeinsam mit zehn anderen europäischen Heilbädern unter dem Titel „Great Spas of Europe“ um die Auszeichnung als UNESCO-Welterbe beworben. Eine Entscheidung wird im Laufe des Jahres 2020 erwartet. Wer selbst erleben möchte, warum das Heilbad in der Rhön diesen Titel verdient, findet darauf bei historischen Rundgängen passende Antworten. In der Rolle eines „Grand Portiers“ plaudert ein Gästeführer etwa über die blaublütigen Stargäste von einst, die sich regelmäßig in Bad Kissingen einfanden – darunter etwa Kaiserin Sisi und Otto Fürst von Bismarck. Die Geschichte Bad Kissingens erschließt sich zudem an multimedialen Stationen entlang der „denkmal Route“. Viel von Bad Kissingens Charme liegt in seinen Parkanlagen begründet. Scheinbar endlos ziehen sich die Gärten und Parks entlang der Fränkischen Saale durch die Stadt und bieten Bänke und Hängematten, gepflegte Rasenflächen, Wasserspiele oder farbenfrohe Blütenpracht. Eine Besonderheit befindet sich im opulenten Rosengarten: Deutschlands einziger Multimedia-Brunnen spielt hier nach Sonnenuntergang musikalische Wasserchoreografien und zeigt Beamer-Shows auf einer Leinwand aus Wassertröpfchen. Verbunden werden alle Grünanlagen bei der Erlebnisführung „Palme, Linde, Rose – Gärten und Parks in Bad Kissingen“. Herrlich entspannend wird die gesunde Auszeit in Bad Kissingen außerdem durch einen Besuch der „KissSalis Therme“, deren Becken mit Solewasser gespeist werden.

Datum / Zeichen

FR-2019-05 / 1.849

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Bad Kissingen | Rhön

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© Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH / Foto Heji Shin