Blütezeit für ein Immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Der Streuobstanbau spielt im Romantischen Franken eine große Rolle

Der FrankenReporter Nr. 810 vom 15. April 2021Burgbernheim, Streuobstwiesen

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Wenn die rund 30.000 Obstbäume im Romantischen Franken im Frühling aufblühen, sind sie ein Fest für die Augen – und ein gefundenes Fressen für zahlreiche Insekten, die wiederum auf dem Speiseplan vieler Vögel stehen. Die Bedeutung der Streuobstwiesen als Oasen der Artenvielfalt ist einer der Gründe dafür, dass der Streuobstanbau jetzt als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt wurde. Darüber hinaus wachsen auf den Obstwiesen mit den verstreut stehenden Bäumen viele alte Obstsorten. Pflege und Ernte sind bei dieser traditionellen Anbauform aufwendiger als bei Plantagenobst. Doch Regionalinitiativen am Hesselberg und in Burgbernheim zeigen, dass sie sich trotzdem lohnen. Burgbernheim ist auch eine ideale Anlaufstelle für alle, die mehr über den Streuobstanbau erfahren möchten, denn mit einem Erlebnispfad mit Irrgarten sowie Führungen und Schlemmerwanderungen vermittelt die Stadt viel Wissen rund um diese Kulturlandschaft. Wer gleich von zu Hause aus mit Stadtgärtner Ernst Grefig auf „Eine fruchtige Entdeckungstour durch die Streuobstwiesen“ gehen möchte, schaut am besten im FrankenBlog vorbei.

Datum / Zeichen

FR-2021-04 / 1.213

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Romantisches Franken

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