Freiheit und Fahrvergnügen –

Mit dem Motorrad durchs Urlaubsland Franken

Der FrankenReporter Nr. 801 vom 15. Juli 2020motorrad_026.jpg

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Wanderung

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Neue Motorradbroschüre von FrankenTourismus / Touren durch 16 Ferienlandschaften / Überregionale Touren im Zeichen der Vielfalt / Interaktive Karten und Downloads erleichtern die Streckenplanung.

 

140 Seiten „Pures Fahrvergnügen“: Unter diesem Titel vereint die neue Motorrad-Broschüre von FrankenTourismus die schönsten Motorradrouten im Urlaubsland. Gleichzeitig stellt sie die kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Höhepunkte vor, zu denen die einzelnen Routen führen. Dass diese Kombination begeistert, hat sich auch in der Praxis erwiesen. Alle Routen wurden von der erfahrenen Motorradjournalistin Dr. Ingrid Gloc-Hofmann und ihrem Partner Helmut Hofmann getestet.

 

Die Touren wurden so gewählt, dass immer für Abwechslung gesorgt ist. Verkehrsarme, kurvenreiche Straßen führen die Biker durch wildromantische Wälder und schmale Täler oder entlang breiter Flüsse, zu Seen und Teichlandschaften. Nach der Tour werden sie von zertifizierten motorradfreundlichen Gastgebern empfangen. Diese erfüllen sowohl bei der Ausstattung als auch im Service besondere Leistungen, die auf die motorradfahrenden Gäste zugeschnitten sind: Dazu zählen gesicherte, überdachte Stellplätze für Motorräder, ein abschließbarer Trockenraum, Wasch- und Wartungsmöglichkeiten oder die Möglichkeit, nur eine Übernachtung zu buchen (www.frankentourismus.de/motorradfreundliche-gastgeber).

 

Die Vorschläge, die in der Broschüre gemacht werden, teilen sich in zwei Schwerpunkte auf. Dies sind Routen, die jeweils durch eine der 16 fränkischen Ferienlandschaften führen. Sie sind ideal für Motorradfahrer, die sich ganz entspannt auf ein bestimmtes Gebiet einlassen wollen. Mit Streckenlängen zwischen 115 und 370 Kilometern und ganz unterschiedlichen Landschaftsformen bieten sie viele Möglichkeiten – gemeinsam haben sie den Anspruch, das Besondere einer Landschaft herauszustellen. Wer auf dem Bike möglichst viel vom Urlaubsland Franken kennenlernen will, für den sind die vier überregionalen Touren, die in der Broschüre vorgestellt werden, eine Empfehlung. 

 

Vielfalt zwischen Wein und weiten Wäldern

Eine von ihnen ist die 682 Kilometer lange „Tour der Kontraste“, die das Fränkische Weinland, das Spessart-Mainland, die Rhön, die Haßberge und den Steigerwald verbindet. Unterwegs sorgen die „Straße der Fachwerkromantik”, die „Spessart-Höhenstraße“, die „Hochrhönstraße“ und die „Steigerwald-Höhenstraße“ für spannende Auf- und Abfahrten, Kurven, Serpentinen und Hochlandstrecken.

 

Zunächst aber folgen die Biker auf dieser Rundtour dem blauen Band des Mains zur Fachwerk- und Schlösserromantik in Zeil am Main oder Haßfurt, nach Schweinfurt mit seinen außergewöhnlichen Kunstmuseen oder nach Würzburg mit seiner Residenz, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Zum Tourbegleiter werden auch die fränkischen Weinberge und mit ihnen einladende Winzerorte wie Volkach, Dettelbach, Iphofen oder Sommerhausen. Zu den Weinbergen gesellen sich bald die weiten Spessart-Wälder. Die Tour gibt den Motorradfahren den Weg vor zu markanten Burgen, die etwa über Wertheim, Miltenberg oder Klingenberg am Main thronen.

 

Burg Schwarzenfels bei Sinntal markiert den Übergang zur Rhön. Bekannt ist diese fränkische Ferienlandschaft zum einen für ihre Kurtradition in Heilbädern wie Bad Brückenau, Bad Neustadt und Bad Bocklet. Zum anderen ist es die außergewöhnliche Landschaft mit ihren „offenen Fernen“, die hier nicht nur die Motorradfahrer begeistert. Die „Schwarzen Berge“ und die „Lange Rhön“ überraschen als weite Hochebenen mit traumhafter Fernsicht. Über Fladungen – das dortige Freilandmuseum ist einen Stopp wert – geht es im Anschluss durch die grüne Auenlandschaft an der Fränkischen Saale wieder in die Haßberge und weiter in den Steigerwald. Nach einem Abstecher in die UNESCO-Welterbestadt Bamberg findet diese Tour auf der kurvenreichen „Steigerwald-Höhenstraße“ ihren erlebnisreichen Abschluss.

 

Frankens Höchstes für Motorradfahrer

Kurven, Kehren, Serpentinen, Auf- und Abfahrten in aufregender Natur: Das zeichnet auch die „Tour über Berg und Tal“ aus, mit 690 Kilometern ein weiterer überregionaler Vorschlag für Motorradfahrer in Franken. Diese Route von Mittelgebirge zu Mittelgebirge beginnt im Obermain•Jura, wo die Biker im „Gottesgarten am Obermain“ unterwegs sind – und damit in einer kulturträchtigen Landschaft mit prachtvollen Bauten wie dem Kloster Banz und der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen. Auch die Natur selbst hat sich hier mit dem markanten Staffelberg ein Denkmal gesetzt.

 

Durch die Auenlandschaft des Itzgrunds steuern sie anschließend die Ferienlandschaft  Coburg.Rennsteig an. Dieses geschichtsträchtige Gebiet, einst beherrscht von der Herzogsfamilie von Sachsen-Coburg und Gotha, wartet mit einer ganzen Reihe herrschaftlicher Schlösser und Adelssitze auf – die markanteste ist sicher die stolze Veste Coburg. Über die „Langen Berge“ erreichen die Motorradfahrer den Frankenwald. Den Auftakt bilden dort Mitwitz mit seinem Wasserschloss und Kronach mit der Festung Rosenberg, bevor sich die „Frankenwald-Hochstraße“ bis auf über 600 Höhenmeter windet und den Bikern herrliche Panoramen bietet. 

 

Nur ein schmaler Einschnitt trennt den Frankenwald vom Fichtelgebirge, durch dessen Hochland nun die Route führt. Auf der „Porzellanstraße“ geht es unter anderem nach 

Selb und Hohenberg an der Eger. Dann übernimmt die „Fichtelgebirgsstraße“ – jene Trasse, die das gesamte Fichtelgebirge von Ost nach West durchzieht und die sehenswertesten Naturschönheiten streift: den Fichtelsee, den Ochsenkopf und den Schneeberg, mit 1.051 Metern der höchste Berg Frankens. Über die Bierstadt Kulmbach geht es nun abermals ins Obermain•Jura, dieses Mal aber ins Kleinziegenfelder Tal: Eng presst es sich durch die steil aufsteigenden Kalksteinfelsen und bietet den Bikern eine kurvenreichen Landstraße.

 

Felsen, Fachwerk, Burgen und vor allem eine herausragende Bierkultur prägen den nächsten Abschnitt, der in der Fränkischen Schweiz durch das Wiesent- und Ailsbachtal führt. Mit wilden Felsformationen wartet zudem das Nürnberger Land auf, in dem die Motorradfahrer im Pegnitz- und Hirschbachtal unterwegs sind. Zum Ausklang verwöhnt das Nürnberger Land außerdem mit einer sanft gewellten Landschaft, geprägt von schmucken Dörfern und Streuobstwiesen.

 

Historisches in Fels-, Fluss- und Wasserlandschaften

Der dritte überregionale Routenvorschlag präsentiert sich als „Kultur-Tour am Wasser“. Die Täler von Tauber und Altmühl, große Seen, faszinierende Felsformationen, einsame Gipfel und Höhenzüge verbinden sich auf ihren 608 Kilometern mit Kirchen, Schlössern und Burgen. Zunächst gibt die „Romantische Straße“ – Deutschlands älteste Ferienroute, die 2020 ihren 70. Geburtstag feiert – den Weg vor. Im Lieblichen Taubertal starten die Biker in Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet. Flussaufwärts geht es an der Tauber in Richtung Süden zum Zisterzienserkloster Bronnbach, zur Burg Gamburg sowie nach Bad Mergentheim und Weikersheim.

Das nächste Etappenziel liegt bereits im Romantischen Franken: Rothenburg ob der Tauber ist mit seiner mittelalterlichen Kulisse ein Höhepunkt entlang der Strecke. Durch die Hohenloher Ebene und entlang des Bergrückens der Frankenhöhe liegen entspannte Tourkilometer vor den Bikern, bevor sie in den Steigerwald und auf die „Steigerwald-Höhenstraße“ wechseln. Nach einem schwungvollen „Bogen“ durch diese Ferienlandschaft erreichen sie wieder das Romantische Franken und damit lohnende Zwischenstopps wie Burg Colmberg oder die markgräfliche Residenzstadt Ansbach mit ihren prachtvollen Barockbauten. Noch etwas weiter zurück in die Geschichte fahren die Biker im Anschluss im Fränkischen Seenland, wenn sie in Wolframs-Eschenbach, Abenberg und Roth in Mittelalter und Renaissance eintauchen.

 

Vor allem aber punktet das Fränkische Seenland mit seinen herrlichen Seen. Die Tour führt an den Rothsee, an Brombach-, Altmühl- und Dennenloher See. Der Hesselberg sorgt für einen weiteren Höhepunkt: Eine kurvenreiche Bergstraße bringt die Biker zum höchsten Punkt auf 689 Metern. Von dort lässt sich in der Ferne bereits der Hahnenkamm als nächstes Ziel erahnen. Auf dem Weg dorthin liegt Heidenheim mit seinem Kloster, der Hahnenkammsee und der „ENDURO-Park Hechlingen”. Auf kleinen Nebenlandstraßen geht es auf Weißenburg i.Bay. und damit auf den Naturpark Altmühltal zu. Die Tour folgt dem namensgebenden Fluss nun bis zu seiner Mündung in die Donau bei Kelheim. Auf dem Weg dorthin warten die römischen Zeugnisse des UNESCO-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes, Pappenheim mit seiner Burg, die Barockstadt Eichstätt, Burg Prunn und die weithin sichtbare Kelheimer Befreiungshalle oberhalb des legendären Donaudurchbruchs.

 

Frankens genussreiche Mitte

Unter dem Motto „Frankens Mitte erleben“ steht die vierte überregionale Tour. Mit 417 Kilometern ist sie zwar die kürzeste, steht in Sachen Vielfalt den anderen aber in nichts nach. Ihren Anfang nimmt die Rundroute am sogenannten „Drei-Franken-Stein“. Von dort führen kleine Landstraßen zu den Weinbergen im Steigerwald und im Fränkischen Weinland: Orte wie Castell oder Iphofen genießen in der internationalen Weinwelt einen hervorragenden Ruf. Einen kulturellen Höhepunkt, den man sich im Steigerwald auf keinen Fall entgehen lassen sollte, ist Bad Windsheim: Es bietet sowohl ein hervorragendes Freilandmuseum als auch eine außergewöhnliche Therme samt Salzsee.

 

Weiter geht es Richtung Süden, hinauf auf die Frankenhöhe und hinein ins Romantische Franken. Wie der Steigerwald ist die Frankenhöhe ein besonders sonnenreiches Gebiet – geschmückt mit kleinen Weilern, hübschen Fachwerkhäusern und prächtigen Burgen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die gotische Zisterzienserabtei in Heilsbronn, von wo die Route dem Flüsschen Schwabach bis zur gleichnamigen Goldschlägerstadt folgt. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung ins Stadtleben, das Nürnberg, Erlangen und Fürth ihren Besuchern bieten. Bleibt man auf der Route, leiten kleine Landstraßen die Biker durch den Rednitzgrund und das Tal der Schwarzach zum alten Brückkanal bei Schwarzenbruck, wo der Ludwig-Donau-Main-Kanal über die Schwarzachklamm geführt wird.

 

Hiermit ist auch die Ferienlandschaft des Nürnberger Lands erreicht. Ruhige Landstraßen schlängeln sich vorbei an Gehöften und Dorfangern, durch Burgthann mit seiner beeindruckenden Burganlage und Altdorf, an dessen ehemaliger Universität einst Wallenstein studierte. Ab Alfeld bereichern markante Karstgebilde und tief eingeschnittene Flusstäler die Landschaft. Der Blick auf skurrile Felsformationen und trutzige Burgen bereichert die Fahrt, die weiter nach Betzenstein in die Fränkische Schweiz führt. Die von Felsen eng umschlossenen Täler von Püttlach und Wiesent sowie die Burgen über Pottenstein, Gößweinstein oder Aufseß bestimmen das Bild. Der letzte Teil der Rundroute führt anschließend wieder durch den Steigerwald. Die Motorradfahrer passieren die Teichlandschaft des Aischgrunds, Schloss Weißenstein und Eltmann, bevor die „Steigerwald-Höhenstraße“ sie zurück zum „Drei-Franken-Stein“ und damit zu ihrem Ausgangspunkt bringt.

 

Alle regionalen und überregionalen Tourvorschläge, die in der Motorradbroschüre vorgestellt werden, sind auch online zu finden – zusätzlich zur Wegbeschreibung mit interaktiven Karten, um individuelle Abschnitte und Touren festzulegen, sowie mit GPS-Daten zum Download (www.frankentourismus.de/motorrad-touren).

 

FrankenTourismus

Pretzfelder Straße 15, 90425 Nürnberg

Telefon 0911/94151-0, Fax 0911/94151-10

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Nürnberg | Städteregion Nürnberg

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