Herzenswärme am Herd

Frankens winterliche Spezialitäten

Der FrankenReporter Nr. 822 vom 15. November 2021Frankenwald, Pralinen aus den Händen fränkischer Chocolatiers

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Die Wintermonate in Franken sind für Genießer eine besonders köstliche Zeit – dank der Spezialitäten, die jetzt Saison haben und eine herzerwärmende Vielfalt auf den Teller zaubern. Wald und Wasser spielen darin eine große Rolle: Aus den Wäldern kommt das zarte Wildbret, das hervorragend mit einem süffigen Bier aus den zahlreichen Brauereien Frankens oder den Rotweinen aus dem Urlaubsland harmoniert. Die fränkischen Weißweine hingegen passen bestens zu den fangfrischen Spezialitäten aus den Weihern, Seen und Flüssen. Jetzt hat beispielsweise der Karpfen Saison, der ausschließlich in der kalten Jahreszeit serviert wird – gerne klassisch als „Karpfen blau“ oder gebacken, aber auch in Variationen wie etwa als Karpfenfilet in der Müslikruste oder als Karpfenbratwurst. Beim Stichwort Bratwurst kommen die Franken immer ins Schwärmen. Wer über einen der vielen Weihnachtsmärkte schlendert, für den gehört sie einfach dazu: in Form der kleinen Nürnberger Bratwürste, als Coburger Bratwurst, die über Kiefernzapfen gebraten wird, als Kulmbacher Bratwurst im „Anisstollen“ oder als stattliche Sulzfelder Meterbratwurst. Auch gebackene Köstlichkeiten versüßen die Vorweihnachtszeit: Wen es in Nürnberg nach Süßem gelüstet, kann von den Bratwürsten ohne Umweg direkt zu den Lebkuchen wechseln. Es muss aber nicht immer der Nürnberger Lebkuchen sein: ein „Coburger Schmätzchen“ vielleicht? Oder eine „Dinkelsbühler Schneckennudel“? „Geschnittene Hasen“ aus dem Obermain•Jura oder „Rothenburger Schneeballen“ haben sicher ebenso noch Platz wie eine fein komponierte Praline aus den Händen der fränkischen Chocolatiers – der perfekte Abschluss für ein kulinarisch-harmonisches Festjahr in Franken.

Datum / Zeichen

FR-2021-11 / 1.762

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Schlagworte

Kulinarik

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