Vorfreude auf Vielfalt

Franken verführt mit genussvoller Abwechslung

Der FrankenReporter Nr. 800 vom 15. Juni 2020npa_0926_naturpark-altmuehltal_solnhofen_12-apostel-bei-solnhofen-am-altmuehltal-panoramaweg-wandergenuss.jpg

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„Man muss immer etwas haben, auf das man sich freut“, heißt es bei Eduard Mörike und – er hatte Recht! Auf eine besonders große Vielfalt kann man sich in Franken freuen: Das Urlaubsland begeistert mit kurzen Wegen zwischen Natur, Genuss und kulturellen Höhepunkten.

 

Abwechslung liegt in Franken in der Natur der Sache, denn fast die Hälfte seiner Fläche ist Naturpark-Gebiet. Keine dieser geschützten Landschaften gleicht der anderen. In der Rhön warten dunkle Moore und der Blick auf offene Fernen, im Naturpark Altmühltal weiden Schafe auf steilen Wacholderheiden, die nach Kräutern duften, und im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura hat die Natur bizarre Felsen und unterirdische Tropfsteinhöhlen geschaffen. Selbst der Wald sieht nirgendwo gleich aus: Der Naturpark Spessart zum Beispiel ist berühmt für seine weiten Eichenwälder, während im Fichtelgebirge ein grünes Meer aus Fichten und Buchen über die Berge wogt.

 

Weite Landschaften für Wanderer

So viel Natur bietet jede Menge Platz, um Franken aktiv zu erleben, etwa beim Klettern oder beim Wasserwandern. Wer gerne wandert, ist hier auf jeden Fall richtig: Nirgendwo gibt es so viele zertifizierte Qualitätswege wie in Franken. 48 Routen wurden bisher mit den Qualitätssiegeln des Deutschen Wanderverbands und des Deutschen Wanderinstituts ausgezeichnet. Für Wanderer bedeutet das, dass sie sich unterwegs auf naturnahe Wege, eine sehr gute Ausschilderung und auch viel Service verlassen können. Zweimal wurde sogar das Siegel „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ nach Franken vergeben – an den Frankenwald und das „Räuberland“ im Spessart-Mainland.

 

Viele der Wege sind ideal für einen ausgedehnten Wandertag oder ein aktives Wochenende. Wer möglichst viel von Frankens Vielfalt kennenlernen will, für den empfiehlt sich der „Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“: Er beginnt ganz im Norden Frankens und führt anschließend auf 520 Kilometern in Richtung Süden. Unterwegs bietet er zum Beispiel himmlische Naturmomente im „Höllental“, den Ausblick vom Staffelberg oder stolze Burgen. Ideal für die Extra-Portion Gipfelglück ist der „Fränkische Gebirgsweg“. Auch er durchquert Franken von Nord nach Süd. Auf seinen 428 Kilometern aber steigt man auf Frankens schönste und auch höchste Berge wie zum Beispiel den Ochsenkopf oder den Schneeberg. Das Beste daran: Alpine Kondition ist nicht gefordert.

 

 

Das Wasser weist den Weg

Das gilt auch beim Thema Radfahren. Hier kann man sich entscheiden, ob man sich sportlich in den Mittelgebirgen austobt – ein Tipp sind hier die vielen Mountainbiketrails – oder lieber gemütlich die fränkischen Flusstäler entdeckt – zum Beispiel auf dem „MainRadweg“, dem „RegnitzRadweg“ oder dem „Tauber Altmühl Radweg“. Diese Flussradwege verbinden nicht nur viele Naturhöhepunkte, sondern auch Frankens Städte miteinander. Und die haben jede Menge zu bieten, darunter eine lebendige Gastroszene und versteckte Plätze. Höhepunkte der Stadtkultur sind die fürstbischöfliche Residenz in Würzburg, das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth und die Bamberger Altstadt: Alle drei haben den Rang eines UNESCO-Welterbes. Die Geschichte, die dahintersteckt, ist faszinierend. So wandelt man bei einem Stadtrundgang auf den Spuren baufreudiger Fürstbischöfe, mächtiger Markgrafen und einflussreicher Patrizier und spaziert ganz nebenbei durch Mittelalter, Renaissance und Barock. Für den Wissenshintergrund sorgen eindrucksvolle Museen und natürlich die prachtvollen Bauten, die diese Herrscher hinterlassen haben.

 

Stadtspaziergang zu grünen Schätzen

Eine Besonderheit ist, dass die meisten dieser Städte eine grüne Seele haben. Mitten in der Stadt erstrecken sie weitläufige Gärten und Parks. In vielen von ihnen blüht die Geschichte auf, denn sie gehören ebenfalls zum herrschaftlichen Erbe der fränkischen Vergangenheit. Andere Parks wiederum wurden nicht zu Repräsentationszwecken, sondern für die Gesundheit angelegt und sind auch heute noch in den Heilbädern und Kurorten des „Gesundheitsparks Franken” ideal, um die Seele baumeln zu lassen: So flaniert man im Kurpark von Bad Berneck entlang des Wassers der Ölschnitz und vorbei am duftenden Fliederhang, in Bad Orb vereinen sich dank Gradierwerk und blumengesäumten Spazierwegen Meeresbrise und Kräuterduft und in Bad Kissingen ziehen sich drei Parks wie ein grünes Band durch die Stadt – samt Rosengarten, Wasserchoreographien im Multimedia-Brunnen und Klanggarten. Der Kurpark in Bad Mergentheim zählt mit seinem Japangarten, dem Lavendelfeld und den Wasserspielen sogar zu den zehn schönsten Parkanlagen Deutschlands.

 

Genuss aus dem Weinberg

Wie man es sich gut gehen lässt, wissen die Franken auch heute dank ihrer typischen Genusskultur. In den fränkischen Weinbergen wachsen die Trauben für Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus & Co., die die Winzer zu preisgekrönten Weinen ausbauen. Damit verbunden ist eine besondere Weinkultur, die in Vinotheken mit außergewöhnlicher Weinarchitektur, bei Weintastings oder beim Urlaub auf dem Winzerhof lebendig ist.

 

Sommerglück auf’m Keller

Wem der Sinn nach einem frisch gezapften Bier steht, hat in Franken ebenfalls die große Auswahl – wenn nicht sogar die größte: Die Zahl der Brauereien ist überwältigend und dementsprechend auch die der handwerklich gebrauten Biersorten. Im Sommer schmeckt diese Vielfalt am besten „auf’m Keller“: Gemeint sind damit die historischen Bierkeller, in denen früher das Bier gelagert wurde und auf denen die fränkische Variante des Biergartens entstand, inklusive einer besonderen Brotzeitkultur und einem schattigen Plätzchen unter Bäumen.

 

Unterwegs mit Motorrad und Wohnmobil

Ein Urlaubsland der vielen Wege ist Franken außerdem für Motorradfahrer. Sie schätzen die oft wenig befahrenen Nebenstrecken, die sich zum Beispiel durch die Flusstäler oder auf schmalen Serpentinen durch die fränkischen Mittelgebirge schlängeln. Dank vieler motorradfreundlicher Gastgeber stimmt der Service auch nach der Tour. Auf vier statt auf zwei Rädern sind Wohnmobilisten unterwegs, die mit ihrem mobilen Zuhause auf rund 290 ausgewiesenen Stellplätzen willkommen sind. Diese Wohnmobilstellplätze sind ein Spiegel der unterschiedlichen Facetten Frankens: mal liegen sie zentrumsnah in den Städten, mal direkt am Flussufer oder ruhig in einzigartiger Landschaft. FrankenTourismus hat sowohl für Motorrad- als auch Wohnmobilfahrer verschiedene Tourenvorschläge zusammengestellt, die freie Fahrt zur Vielfahrt versprechen. Herrliche Aussichten also, auf die man sich in Franken freuen kann!

 

 

FrankenTourismus

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Nürnberg | Städteregion Nürnberg

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Bild 1: © Naturpark Altmühltal / Dietmar Denger
Bild 2: © FrankenTourismus/ Thomas Glomm
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