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Markgräfliche Pracht, fränkischer Genuss und Kultur in Ansbach

Ansbach entdecken heißt für Gruppen, Geschichte hautnah zu erleben. Bei geführten Rundgängen durch die Altstadt und die Residenz öffnen sich Türen zu eindrucksvollen Kirchen und zur barocken Synagoge, begleitet von Geschichten, die sich nur im Rahmen einer Stadtführung erschließen. Dazwischen bleibt Zeit für eigene Eindrücke bei einem Cafébesuch, beim Bummeln durch kleine Geschäfte oder bei einem Spaziergang im Hofgarten.

Luftaufnahme eines historischen Gebäudes mit rotem Dach in einer Stadt mit vielen Häusern und bewölktem Himmel.

10.30 Uhr – Auf den Spuren der Hohenzollern

Der Tag beginnt auf dem Schlossplatz vor der markanten Figur Anscavallo. Von hier aus startet die  Führung "Auf den Spuren der Hohenzollern", die durch die historische Innenstadt führt. Im Mittelpunkt stehen die Markgrafen, die das Stadtbild Ansbachs über Jahrhunderte geprägt haben, ergänzt durch Anekdoten aus dem höfischen Alltag. Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch der barocken Synagoge, die Hofbaumeister Leopoldo Retti entworfen hat und die bis heute nahezu unverändert erhalten ist.

12.00 Uhr – Typisch fränkische Gaumenfreuden

Nach dem Rundgang ist Zeit für eine gemeinsame Mittagspause. In den Ansbacher Restaurants begegnet der Gruppe eine lokale Spezialität, die fest zur Stadt gehört: die Ansbacher Bratwurst, klassisch gebraten mit Sauerkraut oder als Saure Zipfel. Ergänzt wird das Angebot durch weitere fränkische Köstlichkeiten. Vom Wild aus heimischer Jagd im Boutique Hotel Schwarzer Bock mit Bioland- und Slowfood-Zertifizierung bis hin zu veganen Gerichten im Gasthaus Kaspar Hauser finden sich passende Adressen für unterschiedliche kulinarische Vorlieben. Auch der Bauernladen mit regionalem Mittagstisch und der angrenzende Beringershof bieten eine entspannte Möglichkeit für eine genussvolle Pause.

14.00 Uhr – Markgräfliche Residenz und Hofgarten

Am Nachmittag steht die Markgräfliche Residenz im Mittelpunkt. Bei einer Führung durch die prunkvollen Räume beeindrucken der Festsaal, das Spiegelkabinett und zahlreiche original erhaltene Ausstattungsstücke. Seit der Abdankung des letzten Markgrafen im Jahr 1791 blieb das Interieur nahezu unverändert und vermittelt bis heute ein authentisches Bild des höfischen Lebens. Im Anschluss lädt der gegenüberliegende Hofgarten zu einem Spaziergang ein. Zwischen Orangerie, Blumenbeeten und Pflanzenkübeln lässt sich gut nachempfinden, wie hier einst flaniert wurde. Bei Kaffee und Kuchen im Café der Orangerie genießt die Gruppe den Blick über den Garten.

16.00 Uhr – Stadtbummel und Zeit zur freien Verfügung

Der spätere Nachmittag ist dem entspannten Stadtbummel gewidmet. In schmalen Gassen und ruhigen Innenhöfen entdecken Gruppen kleine Geschäfte und regionale Angebote. Im Bauernladen finden sich zahlreiche Produkte aus der Umgebung, darunter die Ansbacher Bratwurst in geräucherter Variante oder Säfte aus heimischen Streuobstwiesen, die sich gut als Mitbringsel eignen.

18.00 Uhr – Abendessen im Hürner

Am Abend steht eine echte Ansbacher Institution auf dem Programm. Im Hürner Brauhaus schmeckt die Gruppe das hauseigene Hürner Bier, begleitet von fränkischen Spezialitäten auf hohem kulinarischem Niveau. Ein stimmungsvoller Abschluss für einen erlebnisreichen Tag.

20.00 Uhr – Kultur pur

Zum Tagesausklang bieten sich Ansbachs vielfältige Kulturangebote an. Ob Rokoko-Festspiele, Kaspar-Hauser-Festspiele oder andere renommierte Veranstaltungen – das kulturelle Programm der Stadt ist abwechslungsreich. Auch ein Besuch im Theater Ansbach, direkt gegenüber der Markgräflichen Residenz, lässt sich gut in das Gruppenprogramm integrieren.

Lust auf mehr?

Markgrafenmuseum

Wer tiefer in die Geschichte Ansbachs und des Markgrafentums eintauchen möchte, besucht das Markgrafenmuseum. Besonders eindrucksvoll ist die Ausstellung zu Kaspar Hauser, die das Schicksal des berühmten Findelkindes und sein tragisches Ende beleuchtet.

Museum Retti Palais

Der Hofbaumeister Leopoldo Retti begegnet uns in Ansbach immer wieder. 1743 erhielt er vom Markgrafen das direkt an den Hofgarten angrenzende Grundstück, auf dem das Retti Palais entstand – eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Nach umfassender Renovierung beherbergt das Palais heute ein Kunstmuseum mit Werken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, wechselnden Ausstellungen und moderner Kunst.

Skulpturenrundgang

Auf eigene Faust erkunden wir Ansbach noch einmal mit dem Fokus auf Kunst im öffentlichen Raum. Der Skulpturenrundgang führt zu mehr als 50 frei zugänglichen Kunstwerken im Stadtgebiet.

Jörg Hentschel und Claudia Büttner