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Ein perfekter Tag mit südlichem Flair und großen Kunstschätzen in Aschaffenburg

Aschaffenburg verbindet große Kunst, südliches Flair und entspanntes Stadtleben auf besondere Weise. Zwischen historischer Altstadt, bedeutenden Museen und dem Main entfaltet sich ein Tag voller kultureller Höhepunkte und genussvoller Momente. Architektur, Kunst und Landschaft gehen dabei harmonisch ineinander über und prägen den Charakter der Stadt.

Pompejanum Aschaffenburg mit Weinberg vom Mainufer

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel oder in einem der zahlreichen Cafés, etwa im Fräulein Liese oder im Café Caro, starten wir entspannt in den Tag.

10.00 Uhr – Individueller Stadtrundgang

Den Rundgang beginnen wir am ältesten und höchsten Punkt der Altstadt, dem Stiftsplatz. Die Stiftsbasilika und das benachbarte Stiftsmuseum beeindrucken nicht nur architektonisch, sondern beherbergen gemeinsam bedeutende Kunstschätze, darunter Werke von Lucas Cranach d.Ä. und seiner Werkstatt sowie von Matthias Grünewald.

Unser Weg führt weiter durch die Altstadt, vorbei an liebevoll erhaltenen Fachwerkhäusern und dem ehemaligen Jesuitenkolleg, in dem sich heute die Kunsthalle und das Christian Schad Museum befinden. In einer weltweit einzigartigen Gesamtschau widmet sich das Museum dem Leben und Werk eines der bedeutendsten Künstler der Moderne. Anhand der Werke Christian Schads werden die Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts reflektiert und in ihren zeitgeschichtlichen Kontext gesetzt.

11.00 Uhr – 1-stündige Stadtführung

Wer den Rundgang lieber begleitet erleben möchte, schließt sich einer fachkundigen Stadtführung an und erhält vertiefende Einblicke in Geschichte, Architektur und Kunst der Stadt.

12.30 Uhr – Aschaffenburgs kulinarische Seiten

So viel Kunst und Geschichte macht hungrig. Gut, dass Aschaffenburg allein durch seine geografische Lage kulinarisch viel zu bieten hat. Die Auswahl reicht von bayerischen über fränkische bis hin zu hessischen Spezialitäten. In unmittelbarer Nähe des Christian Schad Museums servieren Traditionslokale wie „Schlappeseppel“, „Fegerer“ oder „Biersepp“ regionale Küche. Eine besondere Idee bietet das „Wurstbendel“ in der Innenstadt: Hier wurde 2020 die „Brizza“ erfunden – eine Pizza aus Brezenteig, die bayerische Tradition und südliches Flair kulinarisch verbindet.

14.00 Uhr – Schloss Johannisburg

Keine Reise nach Aschaffenburg ist komplett ohne einen Besuch von Schloss Johannisburg. Der vierflügelige Bau aus rotem Sandstein zählt zu den Meisterwerken der deutschen Spätrenaissance. Im Inneren sorgt unter anderem die weltweit größte Korkmodellsammlung antiker römischer Bauwerke für Staunen. In den fürstlichen Wohnräumen lässt sich zudem rätseln, in welchem Zimmer König Ludwig I. von Bayern einst 21 Sommer verbrachte.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zeigen hier eine der bedeutendsten Sammlungen des späten 18. Jahrhunderts mit rund 280 Gemälden flämischer, holländischer, italienischer, französischer und deutscher Meister. Liebhaber:innen des 16. Jahrhunderts finden zudem eine der größten Sammlungen von Werken Lucas Cranach d.Ä. und seiner Werkstatt.

16.30 Uhr – Ab in den Süden!

Vom Schloss aus folgen wir der Mainterrasse durch den Schlossgarten bis zum Pompejanum, dem idealen Nachbau einer römischen Villa mit mediterranem Garten. Die florale Vielfalt des Landschaftsgartens und die Ausblicke auf Main, Stadt und Spessartberge bilden einen stimmungsvollen Abschluss des Nachmittags.

Am Abend – Kultur entdecken

Am Abend bietet Aschaffenburg vielfältige kulturelle Möglichkeiten. Ob eine Veranstaltung im klassizistischen Zuschauerraum des Stadttheaters, Kabarett im Hofgarten in der ehemaligen Orangerie im Park Schöntal oder ein Konzert im legendären Colos-Saal – das kulturelle Angebot ist ebenso abwechslungsreich wie hochwertig.

Lust auf mehr?

Klassisches Gebäude mit großen Fenstern auf einer grünen Wiese, umgeben von Bäumen bei klarem Himmel.

Ab ins Grüne! - Park Schönbusch

Wer das Pompejanum am Vortag nicht besucht hat, holt dies am Morgen nach. Von hier geht es hinab entlang des Weinbergs und am Main entlang zur Willigisbrücke, wo wir den Fluss überqueren. In etwa 45 Gehminuten erreichen wir über die Kleine Schönbuschallee einen der größten und ältesten englischen Landschaftsparks Deutschlands: den Park Schönbusch. Der weitläufige Park lädt zum Entdecken ein, unter anderem mit einem Labyrinth und Schloss Schönbusch. Biergarten und das Restaurant Kulinarischer Schönbusch sorgen für das leibliche Wohl in entspannter Atmosphäre.

Jörg Hentschel und Claudia Büttner