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Barocke Pracht, Natur und Geschichte in Eichstätt

Im Herzen des Naturpark Altmühltal liegt die Barockstadt Eichstätt. Historische Altstadt und moderne Architektur, Bischofs- und Universitätssitz – die Stadt an der Altmühl zeigt viele Gesichter. Museen und Gärten laden dazu ein, Eichstätt aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.

Luftaufnahme eines symmetrisch angelegten Parks mit Wegen, Bäumen und einem großen Gebäude mit rotem Dach oben.

10.00 Uhr – Eichstätt zum Kennenlernen

Der Tag beginnt mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt. Domplatz, Markt- und Residenzplatz, der Dom selbst sowie die ehemals fürstbischöfliche Residenz mit ihrem Spiegelsaal zeichnen das Bild einer Stadt, die über Jahrhunderte vom Bistum geprägt wurde. 

Wer Eichstätt aus einer anderen Perspektive entdecken möchte, kann alternativ eine Themenführung wählen, etwa zu Barock und Bier, moderner Architektur, Gärten, Illuminaten oder im Rahmen eines stimmungsvollen Nachtwächterrundgangs.
 

12.00 Uhr – Mittagessen in der Altstadt

Zur Mittagszeit zeigt sich Eichstätt von seiner genussvollen Seite. Die Lage zwischen Altbayern, Franken und Schwaben prägt die regionale Küche, die um internationale Einflüsse ergänzt wird. In der Altstadt finden sich zahlreiche Restaurants, die kurze Wege ermöglichen und Raum für eine entspannte Pause bieten.

14.00 Uhr – Informationszentrum Naturpark Altmühltal mit Biotopgarten

Am Nachmittag führt der Weg zum ehemaligen Kloster Notre Dame de Sacre Coeur, einem Beispiel barocker Baukunst in Eichstätt mit freskengeschmückter Kuppelhalle. Heute beherbergt das Gebäude das Informationszentrum Naturpark Altmühltal. Die interaktive Ausstellung vermittelt Einblicke in Natur und Kultur der Region, begleitet von der Musik des im Naturpark Altmühltal geborenen Komponisten Christoph Willibald Glucks, regionalen Dialekten sowie historischen Figuren wie römischen Legionären oder den Faschingsgestalten der Fasenickl. Im Innenhof lädt der Biotopgarten als ruhiger Aufenthaltsort ein. Der Eintritt ist frei.
 

15.00 Uhr – Hofgarten der Sommerresidenz

Eichstätt gilt als besonders grüne Stadt, was sich im barocken Hofgarten an der ehemaligen Sommerresidenz eindrucksvoll zeigt. Beim Spaziergang durch die Gartenzimmer entfalten sich unterschiedliche Stimmungen, geprägt von sorgfältig gestalteten Beeten und den teils exotischen Bäumen des Arboretums.
 

16.00 Uhr – Kaffeepause in der Konditorei Fuchs

Zum Ausklang des Tages lädt die Konditorei Fuchs zu einer genussvollen Pause ein. Hausgemachte Torten, feines Gebäck und Pralinen werden hier mit Kaffee oder heißer Schokolade serviert und bieten einen ruhigen Abschluss des gemeinsamen Stadterlebnisses.

Lust auf mehr?

Stadtansicht mit Fluss, Bäumen, Kirche mit zwei Türmen und Wohngebäuden bei bewölktem Himmel.

Besuch des Figurenfeldes im Hessental

Zwischen Eichstätt und Landershofen liegt das Figurenfeld im Hessental. Das Mahnmal des Eichstätter Bildhauers Alois Wünsche-Mitterecker verbindet Kunst und Landschaft zu einem stillen Ort der Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt (Dauer ca. 60 Minuten).

Glanzlichter moderner Architektur

Eichstätt ist bekannt für das Zusammenspiel von historischer Bausubstanz und moderner Architektur. Werke von Karljosef Schattner und seinen Nachfolgern prägen das Stadtbild und lassen sich bei einem Spaziergang oder einer Führung entdecken (Dauer ca. 1–3 Stunden).

Kloster-, Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Walburg

Die Kirche St. Walburg mit der Gruft der heiligen Walburga zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Region. Ein Besuch vermittelt spirituelle Geschichte und führt auch in den angeschlossenen Klosterladen (Dauer ca. 60 Minuten).

Eichstätt für Reiseveranstalter

Hinweise zu Führungen
Stadtführungen sind für Gruppen bis maximal 25 Personen möglich und werden auf Deutsch, Englisch und Französisch angeboten. 

Hinweise für Reisebusse
Ein kostenloser Busparkplatz steht zur Verfügung. Alternativ können Gruppen an den Haltestellen des städtischen Pendelbusverkehrs aussteigen, in Domnähe etwa an der Haltestelle Leonrodplatz.

Jörg Hentschel und Claudia Büttner