Das rätselhafte „Kind Europas“
Kaspar Hauser Festspiele in Ansbach
Mit Theater, Musik, Vorträgen und bildender Kunst gehen die Kaspar Hauser Festspiele in Ansbach vom 26. Juli bis zum 2. August 2026 in ihre 15. Auflage. Rund 30 Veranstaltungen beleuchten das Leben und die bis heute offenen Fragen rund um das „Kind Europas“, das mit Ansbach auf tragische Weise verbunden ist: Hier wurde das einstige Findelkind Kaspar Hauser, um dessen eventuell adelige Herkunft bis heute spekuliert wird, 1833 im Hofgarten ermordet. Deshalb widmen sich bei den Festspielen unter anderem auch Fachvorträge seiner Identität. Vor allem aber sind die Festspiele ein Kunstgenuss: So erklingen die „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach und das Theater Ansbach präsentiert gemeinsam mit dem Windsbacher Knabenchor Johannes Brahms „Ein Deutsches Requiem op. 45“. Zudem steht nach der erfolgreichen Uraufführung 2024 das Schauspiel „Die besten Menschen“ auf dem Spielplan. Ergänzt wird das Programm durch die Ausstellung „Das Kind Europas“, Stadtführungen auf den Spuren Kaspar Hausers und die Kaspar-Hauser-Abteilung im Markgrafenmuseum.
FR-2026-07 / 1.086
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