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Eine verbotene Liebe

Szenische Lesung im Jüdischen Museum Franken Fürth

Am 27. Januar 2026 ist das Jüdische Museum Franken in Fürth Schauplatz einer szenischen Lesung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Sie nimmt das Publikum mit ins Fürth des Jahres 1938 und erzählt die wahre Geschichte einer verbotenen Liebe: Frieda Waldmann ist evangelisch, Alfred „Fredy“ Davidsohn jüdisch. Sie lieben einander – trotz aller Verbote und entgegen den „Nürnberger Rassengesetzen“. Doch Alfred wird inhaftiert. Im Gefängnis fertigt er heimlich technische Zeichnungen eines neuartigen Zigarettenautomaten zur Patentierung an – gedacht als Absicherung und Liebesbeweis für Frieda. 1942 wird er nach Auschwitz deportiert und ermordet. 14 Jahre später wird Frieda posthum mit Fredy verheiratet und als seine Erbin anerkannt. In der szenischen Lesung aus Briefen und Berichten, die Frieda dem Jüdischen Museum Franken schenkte, gehen Hannah Candolini und Matthäus Zaborszyk dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte nach. Dafür wurde eigens ein Musikstück komponiert, das im Rahmen der Veranstaltung von der Cellistin Stefanie Waegner uraufgeführt wird.

Links

www.juedisches-museum.org

Datum / Zeichen

FR-2026-01 / 1.120

Schlagworte

Fürth | Städteregion Nürnberg | Kultur

Lesung im Jüdischen Museum Franken

Fürth | Städteregion Nürnberg
Jörg Hentschel und Claudia Büttner