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Gerettet, bewahrt und neu erzählt

Neue Dauerpräsentation im Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg

Mit Blick auf das Dürer-Jahr 2028 erhält das Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg eine neue inhaltliche Ausrichtung: Ab dem 19. Februar 2026 präsentiert sich das Erdgeschoss des Museums erstmals als eigenständige Ausstellung zur Geschichte des Hauses selbst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer hier mit Albrecht Dürer lebte und wie sich das Gebäude über die Jahrhunderte veränderte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als das Haus schwer beschädigt wurde. Dass es nicht abbrannte oder geplündert wurde, ist dem mutigen Einsatz der Hausverwalterinnen Marie Falcke und ihrer Tochter Gertrud zu verdanken, die nun eine späte Würdigung erfahren. Ergänzt wird die neue Präsentation durch einen spektakulären Neuankauf: ein großformatiges Holzmosaik des kriegsbeschädigten Hauses, 2024 vom niederländischen Bildhauer Ron van der Ende geschaffen. Das Werk basiert auf historischen Schwarzweißfotografien und zeigt das Gebäude dreidimensional und farbig in illusionistischer Tiefe.

Ron van der Ende: Dürerhaus, 2024, Basrelief aus Holzresten

Dauerausstellung im Albrecht-Dürer-Haus

Nürnberg | Städteregion Nürnberg
Jörg Hentschel und Claudia Büttner