Menü

Hauptrolle für die Kirche St. Sebald

Historiendrama „The Uprising“ mit fränkischen Drehorten

Franken macht sich gut vor der Kamera. Schon oft war es Drehort für nationale und internationale Film- und Serienproduktionen: „The Empress“ ließ das Leben von Kaiserin Sisi unter anderem in Bayreuth oder Ansbach spielen, „Die kleine Hexe“ war im Fichtelgebirge zu Hause und in Bamberg und Würzburg kämpften „Die drei Musketiere“. Besonders kameratauglich erweist sich das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim, in dem immer wieder Filmteams zu Gast sind. Das zeigt sich auch im vor wenigen Tagen in den deutschen Kinos angelaufenen Historienepos „The Uprising – Für die Freiheit“, inszeniert von Paul Greengrass (bekannt unter anderem für die „Bourne“-Filme). Der Cast ist mit Andrew Garfield („The Amazing Spider-Man“), Jamie Bell („Billy Elliot – I Will Dance“) und Tom Hollander („Fluch der Karibik“) prominent besetzt. Der Film versetzt die Zuschauer:innen ins England des Jahres 1381, wo sich durch die verheerenden Auswirkungen der Pest, hohe Abgaben und große sozialer Unterschiede ein Bauernaufstand formiert. Die mittelalterlichen Häuser des Freilandmuseums Bad Windsheim eigneten sich hier besonders für die dörflichen Szenen. Neben dem Brückkanal in Feucht und der Festung Lichtenau bei Ansbach ist besonders oft Nürnberg in der deutsch-britisch-amerikanischen Koproduktion zu sehen. Gedreht wurde unter anderem in der Egidienkirche, auf dem Rathausplatz und am Pellerhaus. Eine „Hauptrolle“ bekam die Kirche St. Sebald, die in etlichen Szenen zu sehen ist – als Kathedrale von Canterbury und Schloss Windsor genauso wie als Schlafgemach des Königs.

Links

www.bad-windsheim.de
tourismus.nuernberg.de

Datum / Zeichen

FR-2026-09 / 1.619

Jörg Hentschel und Claudia Büttner