Milliardenmotor für Wirtschaft und Regionen
Neue Studie zu Bayerns Heilbädern erschienen
Jährlich erwirtschaften Bayerns Heilbäder und Kurorte rund 5,6 Milliarden Euro Umsatz. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr hervor, die bei der Frühjahrstagung des Bayerischen Heilbäder-Verbands vorgestellt wurde. Die touristische Wertschöpfung liegt demnach bei knapp 2,9 Milliarden Euro und sichert rechnerisch mehr als 86.000 Arbeitsplätze im Freistaat. Seit 2015 stieg der touristische Gesamtumsatz laut Studie um rund 24 Prozent. Davon profitieren zahlreiche Branchen – vom Gastgewerbe über den Einzelhandel bis hin zu Dienstleistungen. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen auch die Bedeutung der Heilbäder für die Lebensqualität vor Ort: Touristische Einnahmen finanzieren Infrastruktur, sichern Angebote und stärken die Attraktivität der Regionen – für Gäste ebenso wie für Einheimische. Der Verband sieht die Ergebnisse zugleich als Signal, Prävention und gesundheitstouristische Angebote künftig stärker in der Gesundheits- und Wirtschaftspolitik zu verankern. Schwerpunkte sollen unter anderem Resilienz, Longevity und wissenschaftlich fundierte Naturheilverfahren sein.
www.bayerischer-heilbaeder-verband.de
Datum / ZeichenFR-2026-05 / 1.179
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