Zusammen-Zeit bei jedem Wetter –
Familienabenteuer in Franken
In die Vergangenheit reisen, Action erleben beim Klettern, Springen und Rutschen, Rätsel lösen und die Natur erforschen: In Franken erleben Familien individuelle Abenteuer, ganz unabhängig davon, ob Sommerhitze herrscht oder Herbstregen fällt. Da viele Angebote ganz nah beieinander liegen, ist das passende Erlebnis für unvergessliche Familienmomente schnell gefunden.
Spannend wird es bei Zeitreisen und Rätseltouren in den fränkischen Museen. Wer etwa im Coburger Hofgarten von einem Schauer überrascht wird, hat mit dem Naturkunde-Museum ganz in der Nähe eine spannende und trockene Anlaufstelle: Hier dreht sich alles um Tiere, Pflanzen und die Erdgeschichte. Fossilien und Kristalle faszinieren ebenso wie eine echte Märbelmühle, mit der früher Murmeln hergestellt wurden. Ein heißer Tipp ist die Vulkan-Show. Ganz in der Nähe tauchen Geschichtsfans übrigens auf der Veste Coburg in die Zeit der Ritter und Fürsten ein. Die „Fränkische Krone“ lässt sich bei Familienführungen, mit Audioguides für Kinder und einer Museumrallye erkunden (www.coburgmarketing.de/poi/naturkunde-museum-coburg, veste.kunstsammlungen-coburg.de/besuch/kinder-und-familien).
Mit Pinsel und Palette
Kreativ werden junge Museumsbesucher:innen in Schweinfurt: Dafür sorgen das Museum Georg Schäfer mit Kindermuseum, Workshops und Malangeboten sowie die Kunsthalle Schweinfurt mit offenem Atelier und wechselnden Workshops. Während die Eltern hier große Meisterwerke bewundern, dürfen die Kinder selbst zu Pinseln und Palette greifen (www.museumgeorgschaefer.de/Besucherinfo/Museumspaedagogik, www.kunsthalle-schweinfurt.de).
Zwischen Dinos und Dodos
Gemälde gibt es auch im Historischen Museum in der UNESCO-Welterbestadt Bamberg zu entdecken. Damit der Besuch in der Alten Hofhaltung auch für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren schon spannend wird, gibt es für sie spezielle Führungen. Kleine Entdecker:innen sind im Naturkundemuseum richtig: Im neuen Sauriersaal begegnen sie Lebewesen vergangener Erdzeitalter. Die Sonderausstellung „Dead as a Dodo? Rettung für die Vogelschar!“ widmet sich dem Artensterben und erfolgreichen Rettungsgeschichten. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftlich genaue Rekonstruktion eines Dodos. Im November und Dezember geht es bei Taschenlampenführungen sogar nachts durch das Museum (www.bamberg.info/kinder-im-museum).
Im Dinosaurier Museum Altmühltal in Denkendorf trotzt der T.rex nicht nur an Regentagen dem Wetter ungerührt – wie auch die anderen mehr als 70 lebensgroßen Exponate der Ausstellung. Alle Gäste, die lieber trocken bleiben, staunen in den Ausstellungshallen über faszinierende Originalfossilien aus dem Naturpark Altmühltal sowie über das Skelett eines jugendlichen Tyrannosaurus rex – „Rocky“ genannt – und den riesigen Flugsaurier „Dracula“. In der Urzeit-Werkstatt können Familien außerdem den Präparator:innen bei ihrer Aufgabe über die Schulter schauen – aktuell arbeiten sie an den Überresten eines rund 27 Meter langen Diplodocus (dinosauriermuseum.de).
Blaues Gold, Gips und Dampfmaschinen
Die Museen im Frankenwald beschäftigen sich dagegen mit der jüngeren Vergangenheit. Bewegende Zeitgeschichte erleben Familien im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, während das Deutsche Schiefermuseum in Ludwigsstadt zeigt, wie es im Klassenzimmer aussah, als Uroma und Uropa zur Schule gingen. Außerdem erfahren Neugierige hier noch einiges mehr über das „blaue Gold“ der Gegend, den Schiefer. Interaktive Elemente laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein – auch im Bayerischen Bäckereimuseum in Kulmbach (www.frankenwald-tourismus.de).
Eine Reise durch die Kulturen der Weltgeschichte vom alten Ägypten über Mesopotamien und Persien bis ins Hethiterreich wartet im Fränkischen Weinland: Das Knauf-Museum in Iphofen erkunden Kinder gemeinsam mit Maskottchen Gipsi. An der Museumskasse ist das Gipsi-Heft mit kindgerechten Infos und Rätselaufgaben erhältlich. Und wenn sich das Wetter sich wieder bessert, geht es mit dem Kinderstadtplan durch die historische Weinstadt (www.iphofen.de/vor-ort/freizeittipps/iphofen-tipps-kinder.html, www.knauf-museum.de).
Unter Volldampf erkunden Familien das Industriemuseum in Lauf an der Pegnitz im Nürnberger Land: Ab dem 11. September 2026 lassen sich hier Dampfmaschinenmodelle in Betrieb setzen und historische Züge mit eigener Muskelkraft bewegen. Insgesamt wecken mehr als 20 Mitmachstationen Verständnis für technische Zusammenhänge. Wer lieber digital auf Spurensuche geht, erkundet die 14 denkmalgeschützten Gebäude an der Pegnitz per Actionbound oder im interaktiven 360-Grad-Rundgang mit Quizfragen. Zum Ausklang lädt das Denkmalcafé im ehemaligen Tante-Emma-Laden zu einer kleinen Zeitreise bei Kaffee und Kuchen ein (www.industriemuseum-lauf.de).
Für Nachwuchs-Ninjas und Badenixen
Neben spannenden Entdeckungen kommt auch die Action in Franken nicht zu kurz – etwa in Würzburg: Für alle, die gern in Bewegung kommen, hat die UNESCO-Welterbestadt viel zu bieten, etwa Familienrouten im DAV Kletterzentrum, 3D-Minigolf in der Schwarzlichtfabrik und Gaming in der LaserTag Arena oder den Indoor-Spielplatz Kinderland. Außerdem ist das Freizeitbad Nautiland mit Innen- und Außenbecken für jedes Wetter eingerichtet. Ein Highlight für Kinder ist die LED-Rutsche (www.wuerzburg.de/tourismus).
In Erlangen gehen Sportliche die Wand hoch: Die „Blockhelden“ bieten hier auf über 3.500 Quadratmetern Boulderfläche abwechslungsreiche Routen für Einsteiger:innen ebenso wie für erfahrene Kletterbegeisterte. Besonders viel Platz haben kleine Gäste: Rund 750 Quadratmeter umfasst der Kinderbereich mit kindgerechten Boulderwänden, Rutschen, Bällebad und einem riesigen Kletternetz über mehrere Ebenen. Eine Rakete verbindet die Stockwerke miteinander. Während der Nachwuchs klettert und spielt, können die Erwachsenen selbst aktiv werden oder das Trainingsangebot der Halle nutzen (blockhelden.de/boulderhalle-erlangen).
In Fürth wird es spritzig: Das Fürthermare mit Wasserlandschaft, Rutschen und separatem Kinderbereich lädt zum Austoben ein. Und wo sie schon mal da sind, können Kinder auch noch die Mitmachstationen im Stadtmuseum Fürth ausprobieren oder in „Ludwigs kleiner Welt“ im Ludwig Erhard Zentrum wirtschaftliche Zusammenhänge spielerisch kennenlernen. Bei schlechtem Wetter bietet auch der Indoor-Spielplatz Monkey Town verschiedene Kletter- und Spielmöglichkeiten (www.tourismus-fuerth.de).
Kopfüber zum Spielspaß
Ist Regenwetter ein Grund, um gleich an die Decke zu gehen? Im Lieblichen Taubertal auf jeden Fall! Bei „Toppels Verdrehte Welt“ in Wertheim steht alles auf dem Kopf. Verdrehte Räume und ungewöhnliche Perspektiven laden dazu ein, kreative und außergewöhnliche Urlaubsfotos zu machen. Spielplatz, Raketenrutsche und Rennbahn sorgen zusätzlich für Spaß (www.toppels.com).
In Röttingen geht der Spaß weiter: Von außen wirkt die Spielscheune wie ein Fachwerkhaus, im Inneren steckt eine Ritterburg. Hier können Kinder bis 14 Jahre an 365 Tagen im Jahr kostenlos auf Entdeckungstour gehen. Unter dem Dach wartet für die Kleinsten die „Wolkenstadt“. Auf den darunterliegenden Ebenen werden Burgtürme erobert und Netztunnel durchquert, während Rutschen die verschiedenen Bereiche verbinden. Auf einer solchen Wendelrutsche geht es auch nach ganz unten in den „Gruselkeller“, wo ein modernes Buzzerspiel Geschicklichkeit verlangt (www.roettingen.de/tourismus/de/roettingen-entdecken/kinder-aktiv/spielscheune).
Mehr als 800 Quadratmeter Indoor-Spielspaß warten mitten in Schlüchtern im Spessart-Mainland: Im zweistöckigen Kletterwald der „Bergwinkel Zauberwelt“ gilt es, Hindernisse zu überwinden und die eigene Geschicklichkeit zu testen. In der Rollenspielstadt „Schlüchtern früher“ werden Kinder zu Polizist:innen, Postbot:innen, Ärzt:innen oder Wirtsleuten. Die jüngsten Gäste haben im U3-Bereich mit Hühnerstall und Spielpferd ihren eigenen Platz. Bei schönem Wetter lockt die Spielterrasse mit den drei Türmen und einem Traumblick über die Dächer der Stadt (www.bergwinkel-zauberwelt.de).
Unterm Dach der Natur
Im Trockenen und doch ganz nah an der Natur sind kleine und große Abenteuerlustige in der Fränkischen Schweiz. Neben faszinierenden Felsformationen warten hier nämlich unterirdische Welten auf Entdeckung. Wer wagt sich auf den Spuren der Höhlenbären in die Gänge der Teufelshöhle in Pottenstein, eine der größten Felsengrotten Deutschlands? Stalaktiten und Stalagmiten glitzern im Lampenlicht, während die Gäste bei Führungen durch enge Gänge und riesige Höhlenräume ziehen. Auch die Sophienhöhle nahe Burg Rabenstein in Ahorntal und die Binghöhle in Streitberg-Wiesenttal entführen in die Welt der Tropfsteine. Letztere bietet zudem spezielle Kinderführungen an (www.fraenkische-schweiz.com/erleben/sehenswert/hoehlen).
Auch im Fränkischen Seenland sind Naturforscher:innen richtig. Wie ein riesiges Vogelnest liegt die barrierefrei gestaltete LBV-Umweltstation am Rothsee. Drinnen geht es um die Lebensräume am See, aber auch um Klima, Energie und Fairen Handel. Neu ist die begehbare Biberburg. In Muhr am See enthüllt die interaktive LBV-Dauerausstellung „Lebensraum Altmühlsee – Faszination Vogelzug“ Wissenswertes über die gefiederten Seebewohner. Action bieten der Indoor Funpark Pleinfeld mit Lasertag, Schwarzlicht-Minigolf und Escape Room sowie die BOX-X Arena in Roth mit Boulderwänden und interaktivem Kilterboard, bei dem verschiedene Kletterrouten per Handy-App abrufbar sind (www.fraenkisches-seenland.de/kinder/freizeittipps).
Ob Sonnenschein oder Regenwetter, Action oder Naturerlebnis – viele weitere Tipps für den Frankenurlaub mit Kindern liefern die Website www.frankentourismus.de/familienland sowie die Angebotsbroschüre „Freizeitparadies Franken“. Diese kann unter www.frankentourismus.de/prospekte kostenlos bestellt werden und steht online als Blätterkatalog zur Verfügung.
FrankenTourismus
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01. September 2026 / 10.196